Virtualisierungslösungen auf Storage-Ebene

Die Virtualisierung von Komponenten auf der Ebene der Speichersysteme geschieht durch Einführung einer logischen Präsentationschicht. Damit können Storage-Systeme unterschiedlichster Hersteller transparent und mit erweiterter Funktionalität für deren Nutzung eingesetzt werden. Dabei erhöht sich einhergehend mit dem Funktionsumfang auch die Verfügbarkeit der Systeme und die Sicherheit der Daten.

Lösungen für die Storage-Virtualisierung

Im folgenden Bereich bieten wir Ihnen Lösungen an, um mit Hilfe der Server-Virtualisierung eine Erhöhung der Anwendungsverfügbarkeit zu erzielen:

Storage-Virtualisierung mit DataCore


Wie funktioniert die Virtualisierung von Storage-Systemen?

Die Entkopplung der Speichersysteme von den einzelnen Servern kombiniert die Vorteile eines separaten Speichernetzwerkes mit denen der Virtualisierung.

Durch die Zentralisierung der Speicherressourcen besteht die Möglichkeit, diese flexibel an die entsprechenden Bedarfsstellen aufzuteilen anstatt jedes Endgerät separat verwalten zu müssen. Das verringert den Verwaltungsaufwand und erlaubt eine bessere Auslastung dieser Ressourcen. Erweiterungen können ebenfalls zentral im Storage Area Network (SAN) erfolgen.

Durch dieses Szenario erhöhen sich jedoch gleichzeitig die Anforderungen an Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Performance dieser Instanz. Durch den Einsatz spezieller Technologien, wie z.B. Striping, Caching und Datenreplikation, lassen sich diese gestiegenen Anforderungen jedoch erfüllen.

Storagevirtualisierung bietet im Vergleich zu einem klassischen Speichernetzwerk einen erheblichen Mehrwert, da sich hier verschiedene Technologien kombinieren und damit die jeweiligen Vorteile vereinen lassen. Je nach Umsetzung sind auf diese Weise auch mehrstufige Hierarchien realisierbar, um Datenbestände je nach Anforderungen an den Grad der Verfügbarkeit und Performance auf verschiedene Geräteklassen zu verteilen. Da dieser Vorgang automatisch über eine einheitliche Verwaltungsschicht erfolgt, spart dies technischen Aufwand und Kosten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die weitestgehende Herstellerunabhängigkeit. Wie einzelne Technologien lassen sich auch Geräte unterschiedlichen Typs und Hersteller miteinander kombinieren. Für die übergeordnete Schicht, in diesem Fall die zugreifenden Serversysteme, sind diese Prozesse transparent.

Anhängig vom Weg des Datenstromes unterscheidet man bei der Speichervirtualisierung zwischen In-Band- und Out-of-Band Virtualisierung. Bei der In-Band Storage-Virtualisierung werden alle Daten direkt über die Virtualisierungsschicht geleitet, womit bestimmte Features, wie z.B. Caching ermöglicht werden.

Das erlaubt u.a. die Verwendung einfach aufgebauter oder älterer Speichersysteme, die dadurch beschleunigt und weiterverwendet werden können. Da alle Datenpakete die Virtualisierungsschicht passieren, muss diese jedoch genau dimensioniert werden, um keinen Engpass zu bilden.

Bei der Out-of-Band Virtualisierung werden Datenpakete auf logische Einheiten, die sich typischerweise auf mehreren physischen Systemen befinden, umgeleitet.

Dieser Prozess wird durch Virtualisierungssyteme außerhalb des Datenpfades realisiert. Damit werden Latenzzeiten im Datenpfad minimiert, aber die Performance ist direkt von den Speicherendsystemen abhängig, da der Datenteransfer direkt an diese weitergeleitet wird.