Softwarearchitektur

Der SteelEye™LifeKeeper besteht aus zwei verschiedenen Funktionsgruppen: dem Core Kit, in dem die Grundfunktionalität der Clustersoftware enthalten ist, und den Application Recovery Kits (ARKs), die das Wissen um die zu schützende Anwendung beinhalten.

Das Core Kit wird auf jedem Server im Cluster installiert. Es ist eine Middleware, die sich logisch zwischen Betriebssystem und Applikation befindet. Das Core Kit beinhaltet demzufolge auch die Schnittstelle zur Hardware und zum lokalen Netzwerk. Bereitgestellt werden verschiedene Applikationsschnittstellen, über die die ARKs mit dem LifeKeeper-Core kommunizieren. Geschützt werden können vom Core Kit IP-Adressen und Fileservices. Ein wichtiger Bestandteil des Core Kits ist die Cluster Datenbank. Hier werden die Konfigurationsdaten aller Cluster Nodes gespeichert. Dies umfasst auch die Einbindung der Applikationen in das Cluster. Beim LifeKeeper befinden sich diese Cluster Konfigurationsdatenbanken auf jedem Cluster-Node. Dadurch wird, im Unterschied zu Konzepten mit einer zentralen Quorum Disk, ein Single Point of Failure vermieden. Für die Homogenität der Cluster Databank sorgt der LifeKeeper.

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