SteelEye LifeKeeper®

Der SteelEye LifeKeeper® ist eine Clusterlösung aus der Klasse der Verfügbarkeits-Cluster, mit der unternehmenskritische Applikationen und Daten in HA-Konzepte integriert werden können. Der LifeKeeper ist sowohl für verschiedene Linux-Distributionen als auch für Microsoft Windows als Betriebssystem verfügbar.

Besonders hervorzuheben ist bei diesem Produkt die Ausrichtung auf den Schutz der Applikation. Mit dem LifeKeeper ist es möglich, die geschäftskritischen Applikationen einzeln auf den jeweiligen Servern zu überwachen und zu schützen. Fällt eine geschützte Applikation aus, wird nur diese mit allen benötigten Komponenten (den Ressourcen) neu gestartet oder auf den Backup-Node verschoben. Andere, nicht ursächlich mit dieser Anwendung zusammenhängende Applikationen, bleiben von dem Failover unberührt. Das Wissen um den Aufbau und die möglichen Fehlerszenarien für die Applikation steckt in den Application Recovery Kits (ARKs). Diese modularen Bausteine sind für verschiedenste Applikationen verfügbar.

Auf den Nodes eines LifeKeeper-Clusters können geschützte und ungeschützte Applikationen gleichzeitig betrieben werden. Nach Ausfall eines Nodes stehen ungeschützte Applikationen nicht mehr zur Verfügung.

In der Philosophie des LifeKeepers wird großen Wert auf den Schutz und die Konsistenz der Datenbestände gelegt. Es gibt verschiedene, skalierbare Möglichkeiten, die aktuellen Daten den Clusternodes zur Verfügung zu stellen. Dies kann sowohl lokal, mit Datenreplikation, auf einem gemeinsamen Datenspeicher oder mittels geeigneter WAN-Verbindungen über Standorte hinweg erfolgen.

Für den LifeKeeper ist eine breite Palette von Serversystemen zertifiziert. Diese können auf Intel-, Opteron-, OpenPower- und EM64T-Systemen basieren. Ebenfalls für den LifeKeeper zertifiziert sind eine Vielzahl von SCSI- oder Fibre Channel-basierten Storage-Systemen, SAN-Konfigurationen und NAS-Systemen. Die einzelnen Nodes im LifeKeeper-Cluster können aus heterogener Hardware bestehen, müssen also keine baugleichen Systeme sein. Die Konfiguration der Server wird im Wesentlichen durch die Anforderungen der Applikationen bestimmt. Dabei ist sowohl die Konstellation im Normalbetrieb, als auch in allen Failover-Szenarien zu beachten.

SteelEye Technology Inc.

Der LifeKeeper ist ursprünglich von AT&T/NCR für deren proprietäres UNIX-Derivat MP-RAS, und später in Windows-Umgebungen insbesondere zum Schutz von SAP-Systemen, entwickelt worden.

Seit 1999 wird der LifeKeeper von der SteelEye Technology Inc. mit Sitz in Sao Paulo/USA weiterentwickelt und vertrieben. SteelEye ist seit dieser Zeit ein führender Anbieter von Lösungen zum Management der Verfügbarkeit von Daten und Applikationen für Business Continuity und Disaster Recovery.
Die LifeKeeper Familie von applikationsorientierten Lösungen zur Datenreplikation, zum High Availability Clustering und zum Disaster Recovery ist einfach zu implementieren und zu betreiben. Sie ermöglicht Unternehmen jeder Größe die kontinuierliche Verfügbarkeit geschäftskritischer Applikationen, Server und Daten sicher zu stellen.

Enge Partnerschaften bestehen mit Hewlett-Packard, IBM, Microsoft, Novell und SAP, die teilweise als Investoren bei SteelEye engagiert sind.
Vertrieb und Support des LifeKeepers erfolgen durch ein weltweites Netz zertifizierter Distributoren und Reseller. Seit 2004 wird das Konzept regionaler Competence and Support Center weiter ausgebaut. Das erste dieser Center war das in Dresden, zuständig für den deutschsprachigen Raum und Osteuropa. Weitere Competence Center befinden sich in Europa derzeit in Birmingham, Paris und Helsinki.

LifeKeeper Demonstration

Datenzugriff

Verhalten im Fehlerfall

Failover Szenarien

Softwarearchitektur

Application Recovery Kits

Hardware