NFS ARK

Das von der Firma SUN Microsystems in den 80er Jahren entwickelte Network File System (NFS) wird traditionell in Unix und Linux Umgebungen als günstige und bewährte Alternative zu Shared Storage und Cluster File Systemen eingesetzt. Es ermöglicht Arbeitsstationen und anderen Unix Systemen den gleichzeitigen, gemeinsamen Zugriff auf ein vom NFS Server freigegebenes Verzeichnis. Kommt NFS zum Einsatz, so stellt der NFS-Server den Single Point of Failure (SPOF) dar. Fällt dieser aus, ist kein Zugriff auf den gemeinsamen Datenspeicher möglich und die Zugriffe auf die NFS-Verbindung sind gestört. Hier kann der LifeKeeper mit dem NFS Server ARK eingesetzt werden, um den NFS Server als SPoF auszuschließen und die Verfügbarkeit des NFS Servers sicherzustellen.

LifeKeeper NFS ARK Anwendungsszenario

Eigenschaften

  • Schutz der NFS-Server-Funktionalität
  • stellt einen transparenten NFS Failover für Clients über eine virtuelle IP bereit
  • keine "stale file handles" mehr
  • eliminiert den NFS-Server als Single Point of Failure in NFS Umgebungen
  • benötigt Linux Kernel 2.4.21 oder neuer (inklusive Kernel 2.6) (z.B. SLES9, SLES10, RHEL3, RHEL4, RHEL5)
  • unterstützt den Failover von NFS-Locks in aktive / passiv Umgebungen mit Kernel 2.6 (rpc.statd Limitation)
  • unterstützt die meisten LifeKeeper kompatiblen shared storage Anbindungen inklusive SAN, MD, DRBD und SDR

Support

  • SteelEye Competence and Support Center (Central Region and Eastern Europe), 7 x 24 h Support
  • Reaktionszeit von 2 Stunden bei kritischen Problemen
  • beinhaltet Software Maintenance

Professional Services

  • Sales und Presales Support
  • Konzeption und Anpassung von Lösungen für den kundenindividuellen Einsatz
  • Installation, Konfiguration und Einbindung von Clustern in vorhandene IT-Strukturen
  • Entwicklung von Application Recovery Kits zur Integration kundenspezifischer Applikationen
  • LifeKeeper Schulungen und Training

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