Logical Volume Manager (LVM)

Der Logical Volume Manager (LVM) ermöglicht unter Linux ein Storage-Handling, dass man bis dato nur von Enterprise Unix Systemen gewohnt war. Der LVM stellt dabei eine Abstraktionsschicht dar, die die physische Aufteilung von Storage vor der Anwendung versteckt und damit das Storage Handling vereinfacht. Mit LVM werden physische Festplattensysteme (lokal oder im SAN) zu Pools, den so genannten Volume Groups (VG), zusammengefasst. Aus diesen Volume Groups kann der Administrator den Anwendungen Speicher in beliebiger Anzahl und Größe zuweisen. Dem Administrator stehen noch weitere Funktionen zur Verfügung. So ist es mit LVM möglich, den kompletten Inhalt von  Festplattensystem im Betrieb zu verschieben, um zum Beispiel Festplatten noch bevor Sie ausfallen zu tauschen. Mit der Snapshot-Funktionalität kann der Administrator online schreibbare Snapshots erzeugen und diese beispielsweise zur konsistenten Sicherung benutzen. Das RecoveryKit LVM ermöglicht es, diese Funktionen in LifeKeeper geschützten Clustern zu nutzen. Es ist immer dann notwendig, wenn LVM für den gemeinsamen Cluster-Datenbereich zum Einsatz kommt.

Architektur des Logical Volume Managers

Eigenschaften

  • Unterstützt LVM in Version 1 und 2
  • Wird immer benötigt, wenn LVM für den gemeinsamen Speicherbereich zum Einsatz kommt
  • Überwacht alle LVM Komponenten (PV's, VG's und LV's)
  • Automatische Erkennung der LVM Konfiguration
  • Unterstützt die dynamische Rekonfiguration von Volume Groups im Betrieb via GUI
  • Integriert sich transparent in die LifeKeeper create filesystem Hierarchie Dialoge
  • Kompatibel mit den meisten LifeKeeper unterstützen Storage Konfigurationen wie SAN, MD, DRBD und SteelEye Data Replication

Support

  • SteelEye Competence and Support Center (Central Region and Eastern Europe), 7 x 24 h Support
  • Reaktionszeit von 2 Stunden bei kritischen Problemen
  • beinhaltet Software Maintenance

Professional Services

  • Sales und Presales Support
  • Konzeption und Anpassung von Lösungen für den kundenindividuellen Einsatz
  • Installation, Konfiguration und Einbindung von Clustern in vorhandene IT-Strukturen
  • Entwicklung von Application Recovery Kits zur Integration kundenspezifischer Applikationen
  • LifeKeeper Schulungen und Training

zum nächsten Artikel:

zurück zu: