Strukturelle Hardwarekonfigurationen von Clustern
Clusterlösungen können mit unterschiedlichen Hardwarekonfigurationen realisiert werden. Dabei werden die derzeit 3 möglichen Varianten aufgrund verschiedener Aspekte unterschieden.
Diese Aspekte sind im Wesentlichen Performance, Desaster Recovery und Skalierbarkeit.
Variante 1: Mirroring für Windows/Linux
Logischer Aufbau eines Data Replicated Clusters |
- Cluster over Network
maximal zwei Server werden über eine oder mehrere Netzwerkverbindungen miteinander verbunden - Data Mirror
die zentral zu speichernden Daten werden auf den internen Platten abgelegt und über die Netzwerkverbindung gespiegelt - Unterstützung von Desaster Szenarien
die Entfernung zwischen den Servern ist praktisch unbegrenzt - Datensicherheit
die Daten auf den internen Platten können in den üblichen RAID-Stufen über gängige SCSI-Controller gespeichert werden - Wirtschaftliche Lösung
es wird kein externes Storage benötigt
Diese Variante funktionert sowohl unter Windows als auch unter Linux mit der
Variante 2: Shared Storage SCSI Cluster
Logischer Aufbau eines Shared Storage SCSI Clusters |
- Hohe Zuverlässigkeit
Sicherung der Datenkonsistenz durch Hardware-RAID - Performance
beide Server sind mit dem externen Storage über den SCSI Bus verbunden, Datentransfers beeinflußen die Serverleistung nicht - Skalierbarkeit
schnelle und unkomplizierte Erweiterbarkeit der externen Speicherkapazität
Diese Variante ist die zur Zeit häufigste Hardwarelösung und funktioniert mit den Betriebssystemen Windows und Linux.
Clustersoftware Microsoft Cluster
Variante 3: Shared Storage FC Cluster
Logischer Aufbau eines Shared Storage FC Clusters |
- X-Node Cluster
Cluster mit mehr als 2 Servern sind möglich - Hohe Zuverlässigkeit
Sicherung der Datenkonsistenz durch Hardware-RAID der externen Storages, externe Storagesysteme können auf Hardwareebene untereinander gespiegelt werden - Performance
alle Server sind mit den externen Storage(s) über den Fibre Channel Bus verbunden, sehr hoher Datendurchsatz - Skalierbarkeit
schnelle und unkomplizierte Erweiterbarkeit der externen Speicherkapazität durch Hinzufügen kompletter externer Storagesysteme - Redundanz
die gesamten Verbindungen zwischen den Servern und den externen Storages können komplett redundant ausgelegt werden - Unterstützung von Desaster Szenarien
der Fibre Channel Standard unterstützt hohe Verbindungsdistancen
Diese Variante funktioniert mit den Betriebssystemen Windows und Linux.







